Französisch-Deutsche Freundschaftswanderung in Bitche am 23. April

Zwei Busse mit über hundert Lebacher Wanderfreunden machten sich vom Lebacher Rathaus gegen 12:30 Uhr auf den Weg nach Bitche. Nach der Ankunft wurden sie am Salle des Cuirassiers vom Bitcher Bürgermeister Gérard Humbert und den Bitcher Wanderfreunden empfangen. Nach einer freundlichen Begrüßung konnten etwa 40 Wanderer auf einer 4 km langen Stadtführung mit Pascal Leichtnam die Sehenswürdigkeiten von Bitche erwandern.

DSC_0131Eine größere Gruppe mit 80 Wanderern machte sich auf die 11 km lange Wanderstrecke rund um Bitche. Zuerst ging es zur Festung Saint Sébastien, der Stadtmauer von 1844. Hier gab es einen kurzen Vortrag über die wechselvolle Bitcher Geschichte. Von dort aus ging es zum Wasserfall in der Ravin du Loup (Wolfsschlucht) und am Bayerischen Grab aus der Zeit der Belagerung von Bitche 1870-71 vorbei zum Schirmeckpass; von dort weiter in die Rue des Vergers und zurück nach Bitche. Zum Abschluss gab es dann eine Stadtführung durch den Park des Stadtweihers zur Porte de Strasbourg und zum Rathaus.

Nach dem Besuch der katholischen Kirche Sainte Catherine mit dem sehenswerten Kirchenschiff ohne Säulen und der Orgel von 1777 verlief die Wanderstrecke  an der Statue von Jeanne d’Arc vorbei hinauf zur Zitadelle mit tollen Blicken auf den Garten des Friedens.

Zum Abschluss der Wanderung wurden die durstigen und hungrigen Wanderer im Salle des Cuirassiers aufs Beste bewirtet. Zum gegrillten Spanferkel gab es neben Crèmant, Vin fin d’Alsasse und Bier auch alkoholfreie Getränke. Nach 3 Stunden fröhlichen Beisammenseins, ging es gegen 20:30 Uhr zufrieden zurück nach Lebach.

bitche_lebach23avril2016_001Die Stadt Lebach bedankt sich nochmals sehr herzlich bei den Freunden aus der Partnerstadt Bitche für diesen schönen Wandertag und die Gastfreundschaft.

Forstkundliche Wanderung am 1. Mai

Hallo Wald- und Wanderfreunde. Für alle, die noch nicht wissen, wohin sie am 1. Mai wandern können: die Stadt Lebach und der Naturpark Saar-Hunsrück laden ein zu einer forstkundlichen Wanderung am Hoxberg mit unserem Revierförster Winfried Fandel. Treffpunkt zu der etwa 3-stündigen kostenlosen Wanderung ist um 14 Uhr am Waldparkplatz Hoxberg auf der L 142 zwischen Zollstock und Hoxberg gegenüber der Abfahrt nach Falscheid. Info und Anmeldung unter 06881-590.

2. Eiben-Fest am 17. April

Die Stadt Lebach lädt zum Eiben-Fest mit Wahl zum/zur Lebacher Käsekuchenkönig/in ein. Los geht es auf dem Hofgut La Motte um 14 Uhr. Gegen 15 Uhr tritt die Jury zur Verkostung und Bewertung der Kuchen zusammen. Im Anschluss erfolgt die Siegerehrung.
Weitere Angebote:
– Erklärungen zum Schloss La Motte anhand eines Modells durch den Historischen Verein Lebach,
– Erklärungen zum Naturdenkmal “Alte Eibe” durch Revierförster Winfried Fandel,
– Kinderschminken, Streichelzoo

Für Speis und Trank sorgen – wettergeschützt in der Scheune – die Familie Brodback sowie die Handballer des SC Lebach.

Historische Grenzsteinwanderung

Der Aschbacher historische Verein und der Thalexweiler Heimatgeschichtsverein laden für Sonntag, 6. März, zu einer historischen Grenzsteinwanderung mit Thomas Besse und Christoph Kirsch ein. Gewandert wird entlang der im Jahr 1791 ausgesteinten Grenze zwischen der früheren Vierherrschaft Lebach und dem Herrzogtum Pfalz-Zweibrücken. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr der Parkplatz an der Aschbacher Kirche St. Maternus. Von dort geht es zum Dreibannstein auf dem Hetschberg, dann entlang der Aschbacher und Niedersaubacher Banngrenze durch den Matzenbösch und Schachenwald bis zum Thalexweiler Homeswald, sodann entlang der Rümmelbacher und Steinbacher Banngrenze über den Klapperberg am Steinbruch vorbei bis nach Höchsten zum Grenzstein Nr. 42. Die Wanderung endet gegen 16.30 Uhr in Steffis Café Waldfrieden. Die Teilnahme an der sechs Kilometer langen Führung ist kostenlos. Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Wanderungen des SWV Schmelz und des SWV Lebach

Die Saarwaldvereine Schmelz und Lebach laden zu zwei schönen Wanderungen durch den Moritzwald und zum Hoxberg ein. Der SWV Schmelz wandert am 28. Februar durch den “Sagenhaften Moritzwald”. Treffpunkt dafür ist um 13:30 Uhr am Rathaus in Schmelz. Am 6. März wandert der SWV Lebach auf dem Hoxbergweg des SWV vom Lachwald zum Hoxberg. Treffpunkt: 13:00 Uhr, Bitscher Platz.

Wanderung auf der Spur der Grenzsteine am So., 17. Januar 2016

Ungefähr dort, wo jetzt der Nordring zwischen Rümmelbach und Steinbach verläuft, schieden sich einmal 2 Welten. Es befand sich dort eine Landesgrenze, welche Gresaubach im Norden von Rümmelbach und dem Greinhof im Süden trennte.

Gresaubach war 1766, als Lothringen endgültig französisch wurde, Herrschaftsgebiet des französischen Königs geworden. Rümmelbach und der Greinhof gehörten wie (Nieder-)Saubach zur Lebacher Vierherrschaft und damit zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation; man war Untertan des deutschen Kaisers.

Diese Landesgrenze hatte durch die Eisenerzfunde (Lebacher Eier) auf dem Gebiet entlang dieser Grenze enorme wirtschaftliche Bedeutung erfahren. Die Eisenerze, die im Tagebau gefördert und in allen wichtigen Hütten im Saargebiet geschmolzen wurden, waren äußerst begehrt und waren deshalb Anlass genug zu vielfältigen Grenzstreitigkeiten zwischen Gresaubach und Rümmelbach.

1787 wollten die Franzosen ihre Herrschaftsgebiete arrondieren; sie tauschten deshalb unterelsässische Gebiete gegen Territorien des Verwaltungsamtes Schaumburg (Tholey), wozu auch Gresaubach, Steinbach und Exweiler gehörten, mit der Grafschaft Pfalz-Zweibrücken; und die Pfälzer hatten nach dem Gebietstausch das Bedürfnis, ihre neuen Ländereien gegenüber der Lebacher Vierherrschaft abzugrenzen. Deshalb stellten sie zwischen 1789 und 1791 Grenzsteine auf.

Und diese Grenzsteine wollen wir „erwandern“.
Treffpunkt: So., 17. Januar, 13:30 Uhr, Rümmelbacher Dorfbrunnen, Wanderung entlang der alten Grenzsteinlinie unter Führung von Thomas Besse (Dörsdorf, Riegelsberg) hoch hinauf nach Höchsten, Einkehr im Café Waldfriede bei Steffi gegen 15:00 Uhr/ 15:30 Uhr, Rückwanderung erfolgt individuell ohne Führung, feste Schuhe unbedingt erforderlich.

Nikolauswanderung am 6. Dezember

Der Saarwald-Verein Lebach lädt für Sonntag, 6. Dezember, zur ersten Nikolauswanderung in Zusammenarbeit mit dem Amt für Jugend, Frauen und Senioren der Stadt Lebach durch den Lebacher Wald an. Dazu sind Kinder, Eltern und Großeltern willkommen. Die Wanderung ist leicht und auch mit dem Kinderwagen zu bewältigen.
NikolausWährend der Wanderung kann es sein, dass der Nikolaus zwischen den Bäumen auftaucht und die Kinder mit einem kleinen Geschenk überrascht. Am Ende der Wanderung können die Wanderer sich in einem Zelt und am Lagerfeuer aufwärmen und etwas essen.
Der Start der Wanderung ist im Bereich des Lebacher Lauftreffs oberhalb des Krankenhauses.
Der Beginn ist von 15 bis 16 Uhr. Der Weg ist gekennzeichnet und kann in eigener Regie erwandert werden. Die Teilnahme ist für die Kinder kostenfrei. Erwachsene zahlen zwei Euro.

Anmeldung: Udo Alder, Telefon (0 68 81) 8 88 02, E-Mail an: hans.udo@hotmail.de; Heinrich Spengler, Telefon (0 68 81) 81 21, E-Mail an: heinrichelisa@web.de; Günter Schmitt, Jugendpfleger, Telefon (0 68 81) 5 92 29.

Grenzsteinwanderung am 5. Dezember

Hallo Wanderfreunde, am Samstag, 5. Dezember lädt der Historische Verein Gresaubach zu einer Grenzsteinwanderung ein unter fachkundiger Führung von Thomas Besse und Christoph Kirsch. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr am Wendalinushaus. Von dort geht es Richtung Höchsten zum “Wurzelhannes”. Dort erwarten uns in geselliger Runde Nikolausüberraschungen. Um rechtzeitig für das leibliche Wohl zu sorgen (Spanferkel oder Schweinshaxe), bitten die Veranstalter um Rückmeldung bis 27.11. unter den Mobilnummern 015123608000 oder 01706363587. Auch Gäste und Freunde des Historischen Vereins sind herzlich eingeladen.

Auf den Spuren der Lebacher Eier in der Naturpark-Stadt Lebach

Am Samstag, 10. Oktober, 10 bis 13 Uhr führt der Naturpark Saar-Hunsrück eine naturkundliche Wanderung „Auf den Spuren der Lebacher Eier“ in der Naturpark-Stadt Lebach durch. Auf dem Haifischpfad am Rande des Naturparks Saar-Hunsrück erlebt der Wanderer Erdgeschichte zu einer vor 290 Millionen Jahren existierenden Süßwasserseesablagerung hautnah. Die Kombination aus hohen Temperaturen und gelösten Eisenmineralien des Süßwassersees und seiner Lebewesen hat ermöglicht, dass die Versteinerungen der damaligen Tier- und Pflanzenwelt bis heute erhalten geblieben sind. Die Naturparkreferenten Dres. Edith und Eric Glansdorp erläutern die spannenden Prozesse der Bildung der Fossilien sowie die Entstehung der Lebacher Eier in den Seeablagerungen während dieser erlebnisreichen Führung. Die Teilnahme an der Wanderung beträgt 6 Euro pro Teilnehmer. Der Treffpunkt wird bei Anmeldung bekannt gegeben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine frühzeitige Anmeldung ist bei der Naturpark-Geschäftsstelle in Hermeskeil, Telefon 06503/9214-0 erforderlich.

Große Resonanz bei Exkursion “Die Eisenerzgruben von Lebach” und Gohlocher-Wald-Wanderung

Die Teilnehmer der Führung zum Thema Lebacher Eisenerzgruben am 13. September 2015 zum Tag des offenen Denkmals an Standort einer Infotafel in Lebach-Rümmelbach. 
Foto: E. Glansdorp
Auf den Spuren der Lebacher Eisenerzgruben bewegten sich am Tag des offenen Denkmals, am 13. September 2015, trotz schlechter Wetterprognosen fast 40 Teilnehmer im Raum Gresaubach/Rümmelbach. Pünktlich zum Wanderbeginn vertrieb der bekannte Lebacher Wind die letzten Regenwolken, so dass die Dres. Edith und Eric Glansdorp bei strahlendem Sonnenschein Einblicke in die Erzgewinnung und Verhüttung geben konnten.
Zuerst ging es vom Gresaubacher Marktplatz zum Parkplatz bei den Tennisplätzen. Dort befand sich einst der Mittelpunkt der Erzgruben. Die Brachflächen waren nach dem Abbau nicht mehr landwirtschaftlich nutzbar, erklärte das Archäologenehepaar. Die Gresaubacher hätten aus diesem Grund dort ihre Sportstätten errichtet.P1030358 Von dort ging es zur Rösche, einem etwa 200 m langen mit Bruchsteinen gemauerten Kanal, der die Entwässerung in der Zeit des Abbaus sicherte. Wäre dieser damals nicht gebaut worden, hätte sich oberhalb ein Stausee gebildet. Mit dieser Rösche konnte das Wasser kontrolliert ins Tal geleitet werden.
Der nächste Stopp war dann in Rümmelbach am Birkenhof. Von dort aus ging es auf den Haifischpfad. Der tiefste Punkt des Rümmelbach-Humberg-Sees war wahrscheinlich in diesem Bereich. Hier lagerten sich Fossilien ab, unter anderem ein Süßwasserhai, der Namensgeber für den Wanderweg wurde. In dem See, der viermal größer als der Bodensee war, bildeten sich auch die Lebacher Eier. An den vielen Informationstafeln erläuterten Eric und Edith abwechselnd die komplexen Zusammenhänge zwischen der geologischen Entstehung des Rohstoffes, die Geschichte der Eisenherstellung, den Erzgrubenbetrieb sowie den Transport der Rohstoffe zur Weiterverarbeitung zu den Hüttenstandorten.

Zur Wanderung unter dem Namen “Lebacher Wind – um den Gohlocher Wald” kamen 25 Wanderfreunde aus dem ganzen Saarland. Der verletzte Wanderführer Bürgermeister Armin Emanuel schickte mit Dieter Frank einen tollen Ersatzführer, der bei bestem Wanderwetter von der Saarbahn-Haltestelle Landsweiler Süd 16 km um den Gohlocher Wald führte.